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ihren vielfältigsten Formen bietet die Feldberger
Seenlandschaft Eiszeit- und Naturerlebnis zugleich.
Auf kleinstem Raum finden sich hier alle Formen der glazialen
Serie wieder. Mehrere Meter dicke Blockpackungen aus Gesteinen,
die die Gletscher aus Skandinavien hierher brachten, Toteisseen,
Kesselmoore und große Sanderflächen sind die
bis heute gut erkennbaren, diese Landschaft so einmalig
machenden, Zeitzeugen der Eiszeit. Die Besiedlungsgeschichte
des Feldberger Gebietes ist ebenso interessant. Rund 100
Hügelgräber aus der Bronzezeit (1800 – 600
v. u. Z.) und seltene Schälchensteine können hier
nachgewiesen werden.
Aber
auch Architekturliebhaber kommen auf ihre Kosten.
Besonders sehenswert sind die Kirchen. Die Kirche in Carwitz
ist ein kleiner Fachwerkbau aus dem Jahre 1706 mit einem
separaten Glockenstuhl. In die 1869 nach Plänen von
Friedrich Wilhelm Buttel fertiggestellten Kirche in Fürstenhagen
wurden während der aufwendigen Rekonstruktion 1991
bis 1994 von dem russischen Glaskünstler Andrey Vystopov
gemalte Glasfenster eingesetzt.
Die
1758 in Wittenhagen als achteckiger Feldsteinbau errichtete
Kirche ist turmlos. Die Glocke ist in der 1,60 Meter dicken
Mauer über dem Eingang eingelassen. Der rote Backsteinbau,
die 1875 als Ersatz für eine auf dem Amtswerder abgebrannte
Holzkirche erbaute Feldberger Stadtkirche, begrüßt
den Besucher, egal von wo er anreist.
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